Blogbeitrag Nr. 3 - Doris Breu - 16 Jahre Teamspirit pur!

Doris Breu ist seit 2005 als Betreuerin im Wohnen Wyden tätig. Seit sie in der Wyden angefangen hat zu arbeiten, sind sie und die Bewohnerinnen und Bewohner 16 Jahre älter geworden. In dieser Zeit wurden letztere körperlich eingeschränkter als noch vor einigen Jahren. Das stellt andere Ansprüche an die Begleitung und Betreuung.

 

Die Umgebung und die Infrastruktur blieben dieselben. Das heisst, dass wir vor einigen Jahren mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einfacher auf einen Spaziergang gehen konnten. Heute ist bereits die kleine Steigung eine Herausforderung. Auch im Bad wurden die Barrieren grösser. Zum einen durch die körperliche Verfassung der Bewohnenden, zum anderen durch die veraltete Infrastruktur. Die Nasszellen bieten wenig Platz und keine Privatsphäre für die Bewohnerinnen. Die Hygienestandards müssen eingehalten und gewährleistet werden, wie auch die Gesundheit des Pflegepersonals. Einige der Bewohnerinnen sind nicht mehr in der Lage, selber in die Badewanne einzusteigen und sind so auf sehr viel Hilfe des Pflegepersonals angewiesen. Für uns Angestellte heisst das, dass wir extrem gut planen und vorausschauend arbeiten müssen.  

Ich wünsche mir…
Für die Bewohnerinnen der Wyden wünsche ich, dass sie optimierte Möglichkeiten erhalten. Ich kenne die Situation schon viele Jahre und kann mich arrangieren. Für junges und neues Personal ist es eine grosse Herausforderung. Viele unserer Bewohnerinnen kennen nichts anderes und arrangieren sich. Für neue Bewohnerinnen ist es eine starke Umstellung und sie müssen sich fest daran gewöhnen, dass sie zum Beispiel das Bad, die sanitären Anlagen oder den Waschtrog mit den Mitbewohnerinnen teilen müssen. Vor 16 Jahren, als ich hier anfing, waren die Zimmer als Doppelzimmer belegt. Auch heute sind die Rückzugsorte noch sehr klein, obwohl die Zimmer mittlerweile als Einzelzimmer belegt sind. Ich wünsche mir sehr, dass die Bewohnerinnen grössere Zimmer erhalten, damit sie sich einen schönen Rückzugsort schaffen können. Persönlich wünsche ich mir von einem Neubau: «Einen grösseren Lift, und dass die Sicherheit rund um das Haus besser gewährleistet ist. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner auch mit zunehmendem Alter immer noch alleine im Garten spazieren können.»


Gespannt, was die Zukunft bringt
Zum Glück haben wir untereinander eine sehr gute Arbeitsatmosphäre und sind zusammen mit den Bewohnerinnen ein gutes Team. Wir stemmen die Herausforderungen gemeinsam und freuen uns auf die Zukunft.

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